Ziel des Moduls ist es, die Bedeutung zielgruppen- und situationsspezifischer Integration von Information, Anleitung, Beratung und Schulung im Pflegeprozess insbesondere bei diabetischer Stoffwechsellage, dementiellen Erkrankungen und chronischen Wunden darzustellen. Die Studierenden werden befähigt auf der Basis einer differenzierten Analyse, Pflegediagnostik und Evidenzbasierung, bezogen auf die jeweils spezifischen individuums-, situations- und systembezogenen Versorgungsbedarfe, zu informieren, anzuleiten, zu schulen und zu beraten. Die Studierenden erlernen die jeweiligen Kompetenzen um die Selbstbefähigung der zu Pflegenden/ihrer Angehörigen/ihrer Zugehörigen unter Bezugnahme auf interkulturelle Besonderheiten zu fördern. Sie können zwischen Information, Anleitung, Beratung und Schulung differenzieren und die jeweils unterstützende Maßnahme zur Selbstbefähigung des Gegenübers begründet auswählen und exemplarisch konzipieren.

Dieses Modul beinhaltet eine Praxisphase, in deren Rahmen die Studierende berufliche Handeln reflektieren und eigene Handlungskompetenzen weiterentwickeln.